Studieren im Ausland: Studentenleben in Australien und Neuseeland – warum nicht am Strand?

AuslandsstudiumWährend im kalten deutschen Wintersemester viele Studenten in der unterkühlten Altbau-WG bibbern, sonnt sich das australische Studentenvolk auch gerne mal am Strand. Warum nicht für einen Studienaufenthalt nach Down Under gehen?

GOstralia! – GOzealand gibt einen Überblick über Wohnen und Lebenshaltungskosten in Australien und Neuseeland, wenn du auf Deutschland keine Lust mehr hast. 

Was kostet Australien und Neuseeland?

Das australische und neuseeländische Bildungssystem gehört zweifelsohne zu den besten weltweit. Dieser internationale Spitzenstandard hat gute Gründe: Flexibilität, Berechenbarkeit, Dienstleistungsorientierung und Qualitätssicherung.

Um diesen Spitzenstandard zu halten und den Studenten die bestmögliche Ausbildung zu gewährleisten, fallen in Australien und Neuseeland Studiengebühren an. Diese variieren von Universität zu Universität und beginnen bei circa 5.000 Euro pro Semester. Knapp 92% davon deckt das AuslandsBAföG – rückzahlungsfrei. Auch die Inanspruchnahme von privaten Finanzierungsmöglichkeiten wie Studienkredite oder Studienfonds werden für ein Studium in Down Under immer beliebter, weiß Tobias Forster, der Direktor der Universitätsvertretung GOstralia!-GOzealand! in Deutschland.

Dabei sind die Lebenshaltungskosten in Australien und Neuseeland je nach Stadt sehr unterschiedlich. „Unsere Studenten in Cairns und Townsville bezahlten im vergangenen Semester nur rund 680 Euro pro Monat, inklusive Miete und Reisen!“ Laut der GOstralia!-GOzealand!-Umfrage in 2011 ist dies auf alle Fälle günstiger als in den Weltmetropolen Sydney und Melbourne. Der BAföG-Höchstsatz würde diese Kosten sogar komplett abdecken!

Tipp: Die Strand-WG dem Wohnheim vorziehen

Je nach Stadt und Lage der Universität versuchen die Studenten in Down Under natürlich am Strand zu wohnen. Vielerorts ist das auch nicht wesentlich teurer als die Miete in der Innenstadt, und oft ist die Uni bequem mit dem Bus oder Tram erreichbar. So empfiehlt Tobias Forster in Städten wie Adelaide, Townsville, Newcastle oder der Gold Coast, generell eine Strand-WG dem Wohnheim in der Innenstadt vorzuziehen. Auch an bestimmten Unis in anderen Städten wie Sydney, wo die renommierte University of New South Wales nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt ist, empfiehlt sich eine Strand-WG – natürlich hier zu etwas höheren Preisen als in kleineren Städten wie die vorgenannten.

Pool gefällig?

Eine WG hat zudem noch weitere Vorzüge gegenüber den Wohnheimen: Zum einen sind die Wohnheime nicht wie in Deutschland staatlich subventioniert, deshalb meist sogar teurer als eine WG. Außerdem hast du bei einer WG den Vorteil, dass du dir die Mitbewohner und natürlich auch die Lage der WG selbst aussuchen kannst. Im sonnigen Queensland ist es darüber hinaus nicht wirklich selten, dass eine WG auch einen Pool hat. Diese einmalige Erfahrung kann man sich schon mal gönnen, so Forster, der diese tolle Erfahrung selbst auch gemacht hat. Außerdem ist es ratsam, auch einen Einheimischen in der WG zu haben. Dieser kennt sich in der Stadt aus und du hast durch ihn auch leichter Anschluss zu anderen „Aussies“ und „Kiwis“.

Immer mehr Studenten zieht es darum auch in relativ “kleinere” Städte wie Adelaide, Newcastle, Townsville, Cairns, Brisbane und an die Gold Coast. Hier sind meist sowohl die Studiengebühren als auch die Lebenshaltungskosten günstiger und die einzigartige Umgebung steht Sydney und Melbourne in nichts nach. Im Gegenteil, oft erleben Studenten eine noch intensivere Auslandserfahrung und lernen den sympathischen australischen Lebensstil und die Kultur noch besser kennen.

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