Studie: Eltern befürworten digitale Medien im Schulunterricht

95% der Eltern begrüßen den Einsatz moderner Medien im Matheunterricht. Das zeigt der repräsentative Mathemonitor von CASIO

Ob Kurvendiskussion oder Geometrie: Viele Bereiche der Mathematik lassen sich mit digitalen Medien leichter visualisieren als auf der Tafel oder auf Papier. Das sieht die überwiegende Mehrheit der Eltern so: 95% von ihnen befürworten den Einsatz von Computern, Whiteboards und Projektoren im Fach Mathematik. Das ergab der aktuelle Mathemonitor von CASIO. Für die repräsentative Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag von CASIO 1.003 Bundesbürger zwischen 25 und 59 Jahren, deren Kind ein Gymnasium ab der siebten Klasse besucht.

Hohe Zustimmung auf ganzer Linie

Für ihre positive Bewertung haben die Eltern gute Gründe: 57% von ihnen halten moderne Medien im Mathematikunterricht für wichtig, um mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten. 38% erachten den Einsatz für sinnvoll, wenn dadurch bessere Lernerfolge erzielt werden. Unabhängig davon, ob Eltern die Schule mit einem Hauptschulabschluss oder Abitur verlassen haben, in einer ländlichen oder städtischen Region wohnen, männlich oder weiblich sind: Der Anteil derer, die sich gegen den Einsatz moderner Medien im Fach Mathematik ausspricht, fällt bei allen Befragten gering aus.

Auch Schüler, Lehrer und Bildungsministerien erkennen Vorteile

Unter digitalen Medien sind nicht nur Computer, interaktive Whiteboards und Projektoren zu verstehen: Auch Grafikrechner etablieren sich zunehmend an den Schulen. Sie unterstützen Schüler bei der Lösungsfindung, sparen Zeit und helfen, komplexe Zusammenhänge zu veranschaulichen.

Ein weiterer Vorteil: Schüler sind nicht auf einen PC angewiesen, sondern können im Klassenzimmer von ihrem Platz oder von zu Hause aus mit ein und demselben Gerät arbeiten – z.B. visualisieren Schüler auf dem Display des Grafikrechners FX-CG20 die Korrelation zwischen Funktion, Funktionswert und Funktionsgraphen. Bilddaten können auf den Rechner übertragen und anschließend mathematisch analysiert werden. Dadurch lassen sich mathematische Aufgaben in den Unterricht einfügen, die einen konkreten Bezug zum Leben haben.

Wird der Grafikrechner mit dem Projektor verbunden, teilen Lehrer Inhalte des Grafikrechners mit der gesamten Klasse und demonstrieren einzelne Rechenschritte. Die zahlreichen Vorteile haben auch die Bildungsministerien der Bundesländer erkannt: In Nordrhein-Westfalen werden die Grafikrechner ab 2017 verpflichtend im Abitur eingesetzt. In Sachsen und Niedersachsen sind sie bereits heute Pflicht.

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