Studiengänge von A-Z: Berufsbegleitendes Fernstudium zum Energieinformatiker

Neuer Bachelorstudiengang an der Wilhelm Büchner Hochschule. Die Frage nach der Energieversorgung der Zukunft wird immer häufiger und intensiver diskutiert.

Um künftig komplexe Energieversorgungssysteme zu regeln und zu managen, vereint die Energieinformatik die Informatik mit der Energietechnik und -wirtschaft. An der Wilhelm Büchner Hochschule können Interessierte und ausgebildete Fachkräfte aus dem IT- oder Energiesektor berufsbegleitend den neuen Bachelor-Studiengang “Energieinformatik” belegen und sich als Energieinformatiker qualifizieren.

Die Studieninhalte umfassen wissenschaftliche IT-Grundlagen und anwendungsorientiertes Wissen in den Bereichen Informatik und Energietechnik sowie fächerübergreifende BWL- und Management-Themen. Der 7-semestrige Bachelor-Studiengang wurde von der Akkreditierungsagentur ACQUIN ohne Auflagen akkreditiert. Er kann jederzeit begonnen und vier Wochen kostenlos getestet werden.

“Energieinformatiker verfügen über die notwendigen Kernkompetenzen, die Bereiche Informatik, Energietechnik und -wirtschaft zu vereinen. Aufgrund dieser interdisziplinären Ausrichtung sehen sie aussichtsreichen Karrierechancen entgegen. Die Absolventen unseres Studiengangs sind in der Lage, die technischen und wirtschaftlichen Aspekte heutiger und zukünftiger Energieversorgungssysteme zu verstehen und optimale Lösungen für die Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Energie zu erarbeiten”, so Prof. Dr. Jürgen Otten, Dekan des Fachbereiches Informatik der Wilhelm Büchner Hochschule. “Die Aufgabenfelder reichen dabei von der Planung, Konzeption und Gestaltung von Energieinformationssystemen und -netzen bis hin zur technischen Realisierung und Qualitätssicherung. Energieinformatiker sind sowohl in der klassischen IT-Branche als auch bei Energieversorgern und KMUs aus der Energiebranche sowie in der Forschung gesucht.”

Interdisziplinäre Studieninhalte

Das Grundstudium beinhaltet die Themenblöcke Mathematik und Technik, Informatik und Energietechnik. Darüber hinaus eignen sich die Studierenden überfachliche Kompetenzen aus der Betriebswirtschaftslehre sowie wissenschaftliches Arbeiten an. Im ersten Wahlpflichtbereich vertiefen sie entweder ihre Englischkenntnisse oder studieren die Grundlagen der interkulturellen Kompetenz.

Im anschließenden Kern- und Vertiefungsstudium wird das Know-how in Informatik und Energietechnik nochmals erweitert. Wahlpflichtbereiche bieten zudem ausreichend Gelegenheit, das Studium nach fachlichen Interessen zu gestalten.

So können die Studierenden im Bereich der Informatik zwischen der weiterführenden Programmierung, der Digital- und Mikrorechentechnik oder dem Informationsmanagement entscheiden. Im Wahlpflichtbereich der Energietechnik stehen Schwerpunkte wie Energieeffizienz und Nachhaltigkeit, Energiemanagement oder Energiespeichertechnik zur Auswahl.

Im Studienbereich Informatikpraxis lösen die Studierenden typische Aufgabenstellungen eines Energieinformatikers. Dies geschieht in einem Einführungsprojekt, der berufspraktischen Phase, einer Projektarbeit sowie der abschließenden Bachelorarbeit. Die praxisnahen und zum Teil im Team zu lösenden Aufgaben fördern vernetztes Denken, Problemlösungskompetenz sowie Kommunikations- und Teamfähigkeit.

Flexible Studiengestaltung

Basis des Fernstudiengangs sind die umfangreichen schriftlichen Studienunterlagen. Ergänzt werden diese durch zusätzliches Material auf dem Online-Campus “StudyOnline”. Die interaktiven Angebote des Online-Campus ermöglichen eine individuelle und zeitnahe Studienbetreuung durch Tutoren sowie Kontakte zu einem aktiven Netzwerk aus Mitstudierenden und Dozenten. Präsenzphasen bieten Gelegenheit für persönliche Begegnungen. In einem Testmonat können Interessierte den Studiengang unverbindlich kennen lernen.

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