Tipps für Studenten: Sparen bei der Wohnungssuche und beim Umzug

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©Pixland/Thinkstock

Hat man die Zusage für sein Traumstudium bekommen, ist der Jubel groß – und gleichzeitig beginnt der Planungsstress.

Viele Studierende ziehen für den Besuch einer Uni in eine fremde Stadt und bevor man sich dort mit Vorlesungen herumschlägt, braucht man eines: eine Wohnung.

Die Wohnungssuche in beliebten Universitätsstädten ist langwierig und mit viel Stress verbunden. Das kostet nicht nur Nerven, sondern oftmals auch eine Menge Geld. Das Budget von Studenten ist aber eher klein bemessen, gerade wenn noch neues Lernmaterial, Semestertickets und Möbel bezahlt werden wollen. Mit einigen Kniffen kann man aber bei der Wohnungssuche und dem Umzug sparen.

Mit früher Planung sparen

Je eher man mit der Wohnungssuche und der Planung des Umzugs beginnt, desto bessere Chancen hat man auf günstige Angebote und eine stressfreie Zeit. Bei Studienbeginn ist das aber einfacher gesagt als getan. Wer Glück hat, weiß bereits einige Monate vor dem Semesterstart, dass er zugelassen wurde. Bei vielen jedoch handelt es sich da um kurze Zeiträume von einigen Wochen, in denen sie eine Wohnung suchen und den Umzug organisieren müssen.

Um hier Stress zu vermeiden, solltet ihr wenigstens das planen, was schon sicher ist: Welche Möbel kommen mit? Welche potenziellen Speditionen kann ich recherchieren? Gibt es in den ausgesuchten Städten lokale Anzeigeblätter, die Wohnungsgebote vermitteln? Kann ich schon ein paar Sachen in Kartons verstauen?

Die Wohnungssuche

Wenn man eine geeignete Bleibe sucht, sollte man möglichst weitläufig schauen. Besonders günstig wird das, wenn ihr nach provisionsfreien Wohnungen sucht. In örtlichen Zeitungen finden sich Anzeigen von Privatleuten aber auch im Internet werden viele provisionsfreie Wohnungen über Portale wie immowelt.de angeboten. Eine weitere Möglichkeit ist, euch bei lokalen Mietvereinen oder Wohnungsbaugesellschaften anzumelden und euch vermitteln zu lassen.

Wenn es die Traumwohnung nicht ohne Makler gibt, könnt ihr probieren zu feilschen. Ein Makler darf sowieso höchstens das Zweifache der Kaltmiete verlangen und kommt euch in manchen Fällen vielleicht auch entgegen. Vorsicht: Sollte euer Makler zugleich Vermieter, Verwalter oder Eigentümer sein, steht ihm keine Provision zu – Infos zur Maklerprovision.

Nach den Studentenwohnheimen wohnt man in einer WG am günstigsten. Eine Studie hat herausgefunden, dass man hier 10-20 % am Quadratmeterpreis sparen kann. WGs lassen sich oftmals auch leichter finden als die schnell vergriffenen Plätze im Wohnheim. Achtet aber immer auf die Chemie mit den Mitbewohnern, damit ihr nicht nach einem halben Jahr frustriert erneut auf Wohnungssuche geht.

Der Umzug

Viel Umzugsgut ist teuer im Transport, daher solltet ihr vorher entrümpeln und wirklich nur die Dinge mitnehmen, die ihr wirklich braucht. Neuanschaffungen sollten möglichst nach Bezug der Wohnung besorgt werden. Wer ein bisschen extra Geld verdienen möchte, kann alte Möbel und Krimskrams auf dem Flohmarkt oder im Internet-Auktionshaus verkaufen.

Wer sich das Geld für die Ausleihe eines Transporters sparen will und wenig Umzugsgut hat, kann bei einer Spedition nach einer Leerfahrt oder Beiladung fragen. Bei einer Leerfahrt befindet sich ein Lkw auf dem Rückweg, da er seine Fracht bereits abgeladen hat, und kann eure Kartons ganz einfach mitnehmen. Eine Beiladung bedeutet, dass ihr den übrigen Platz in einem Transporter nutzt, wenn der durch einen anderen Umzug nicht vollausgeschöpft wird.

One thought on “Tipps für Studenten: Sparen bei der Wohnungssuche und beim Umzug

  1. Wertvolle Tipps für jeden Studi. Ich selbst hab die Erfahrung gemacht, dass man lieber eine kleine Wohnung mieten sollte, da man ja eh nur wenig Platz während dem Studium braucht. In einer WG hatten wir auch mal einen Halbstock, da konnten wir den Raum auch noch idealer nutzen und die Heizkosten waren überschaubar.

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