Der perfekte Abdruck – Tipps rund ums Thema Stempel

Ob Motiv oder Firmenadresse – Stempel bieten ein breites Anwendungsspektrum, das selten irgendwelche Wünsche offen lässt.

Doch was ist bei der Arbeit mit Stempeln zu beachten? Die folgenden Tipps werden dir dabei helfen, den richtigen Umgang mit deinem Stempel zu erlernen und dabei perfekte Resultate zu erzielen.

Die richtige Handhabung

Als Allererstes solltest du bei der Anschaffung deines Stempels auf gute Qualität und Verarbeitung achten. Während du mit Stempeln arbeitest, legst du sie am besten auf ein feuchtes Schwammtuch. Dies verhindert, dass die Stempel bei längeren Arbeitspausen austrocknen.

Nach der Anwendung solltest du die Stempel gut reinigen – so kannst du problemlos mit mehreren Stempelfarben arbeiten, ohne dass sich diese ungewollt vermischen. Zur Reinigung des Stempels wischst du die Stempelfläche mit einem Schwammtuch und etwas Spülmittel ab, bis der Großteil der Stempelfarbe entfernt ist. Eventuelle Farbreste kannst du anschließend auf einem Schmierpapier sauber abstempeln.

Die Stempel lagerst du an einem dunklen Ort, beispielsweise in einer Schublade, da sie im Sonnenlicht auf Dauer brüchig werden. Lagerst du mehrere Stempel zusammen, solltest du darauf achten, dass sie immer mit der Gummiseite zueinander liegen. Die Stempelkissen bewahrst du idealerweise kopfüber auf. Eingetrocknete Farbe kannst du mit ein paar Tropfen Glyzerin wieder zum Leben erwecken.

Welches ist die optimale Stempeltechnik?

Das A und O für ein perfektes Ergebnis ist eine gleichmäßige Einfärbung der Stempelfläche. Drücke den Stempel hierbei nicht zu fest auf das Stempelkissen, da sonst schnell unschöne Ränder entstehen. Hast du den Stempel eingefärbt, drückst du ihn in einer geraden Bewegung auf die gewünschte Oberfläche. Achte hierbei darauf, dass du nicht wackelst oder der Stempel schräg aufliegt. Am besten übst du mit deinem Mittelfinger einen mäßigen Druck auf den Stempel aus. So erhältst du auch in der Mitte einen optimalen Abdruck des jeweiligen Stempelmotivs. Eventuell brauchst du etwas Übung, bis du den richtigen Dreh raus hast. Teste deshalb das Ergebnis lieber zuerst auf einem Schmierblatt.

Wichtig für einen satten Stempelabdruck ist auch eine geeignete Unterlage. Diese sollte glatt, ebenmäßig und fest sein – wie beispielsweise eine Arbeits- oder Schreibunterlage. Achte darauf, dass die verwendete Unterlage keine Dellen oder Kerben aufweist.

Das Papier, auf dem der Stempelabdruck erfolgt, sollte ebenfalls möglichst glatt und eben sein. Verwendest du sehr saugfähiges Papier, kannst du es vor dem Stempeln mit Haarspray besprühen und kurz trocknen lassen. Dadurch wird es versiegelt und die Stempelfarbe verläuft nicht in den Poren.

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