Tipps zur Planung eines Auslandaufenthaltes

Auslandsaufenthalte

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Der Trend unter jungen Menschen geht in Richtung Ausland. Immer mehr werden vom Fernweh gepackt und möchten nicht bloß aus ihrer Heimatstadt ausbrechen, sondern eine gewisse Zeit im Ausland verbringen. Doch geht das so einfach? Was genau muss man dabei beachten?

Nach der Schule oder während des Studiums ins Ausland reisen

Die perfekte Zeit für einen Auslandsaufenthalt gibt es natürlich nicht. Allerdings nutzen die meisten besonders die Zeit zwischen Abitur und Studium für ihre Auslandserfahrung. Doch auch ein organisierter Aufenthalt während des Studiums – beispielsweise um ein Semester im Ausland zu studieren – ist sehr empfehlenswert. Generell ist die Zeit vor einer festen Anstellung ideal, um im Ausland neue Kulturen und Erfahrungen zu sammeln. Die Behauptung, ein Auslandsaufenthalt wäre verlorene Zeit, ist schon längst nicht mehr aktuell: Auch viele Arbeitgeber sehen die Vorteile in der verbrachten Zeit im Ausland, wie beispielsweise verbesserte Englischkenntnisse, und können dementsprechend darüber hinwegsehen, dass man das Studium nicht in der Regelstudienzeit schafft.

Die wichtigsten Punkte für die Planung eines Auslandsaufenthaltes

Ein Auslandsaufenthalt bedarf einiger Planung im Vorwege. Wir haben einige Punkte für Sie zusammengestellt. Eine persönliche To-do-Liste kann aber auf gar keinen Fall schaden:

  • Möglichkeiten der Finanzierung: An erster Stelle steht erst einmal die Finanzierung. Abhängig davon, ob die Reise vor oder während des Studiums stattfindet, entscheidet sich, inwieweit es finanzielle Förderungen wie beispielsweise Auslands-BAföG, ein Erasmusprogramm oder sogar ein Stipendium. Wer von seinem ersparten Geld reist, sollte im Notfall noch einen Restbetrag bereit halten– möglicherweise auch in Form eines Kleinkredites. Auf Kleinkredit.net gibt es nähere Informationen, weshalb dieser sinnvoll ist. Insbesondere die beliebten Reiseziele wie Neuseeland oder Australien werden hinsichtlich der finanziellen Ausgaben sehr häufig unterschätzt. Da kann man mit einem Kleinkredit lieber auf Nummer sicher gehen. Auch wer nach dem Prinzip von Work&Travel reist, wird mit dem verdienten Geld nicht sehr weit kommen.
  • Rechtzeitig versichern: Zu den weiteren Formalitäten gehört auch der Schutz über eine Versicherung. Wer ins Ausland geht, braucht entsprechende Versicherungen. Wie weit die Unfall- und Haftpflichtversicherung auch im europäischen und im nicht-europäischen Ausland greift, sollte man schnellstmöglich herausfinden. Die meisten Krankenversicherungen bieten eine Erweiterung der Krankenversicherung auf das Ausland an – doch auch hier ist ein rechtzeitiges Handeln sinnvoll, um sich mit den Formalitäten nicht die letzten Tage daheim zu vermiesen.
  • Einreiseerlaubnis einholen: Für die Länder, die nicht Teil der Europäischen Union sind, wird in der Regel ein Visum von den Einreisenden verlangt. Insbesondere für die USA gelten hier sehr strenge Richtlinien für diejenigen, die länger als 3 Monate bleiben möchten. Spätestens 2 Monate vor Abflug sollte man sich um die Papiere kümmern. Entweder postalisch oder direkt auf dem Konsulat.
  • Zukünftige organisatorische Anliegen klären: Auch weitere andere Formalitäten sollte man im Vorwege klären. Das heißt, wenn ein Abiturient ins Ausland reist und sich anschließend an einer Universität für ein Studium bewerben möchte, sollte er die Unterlagen rechtzeitig ausfüllen und ein Elternteil bitten, die Bewerbung während seiner Abwesenheit abzuschicken. Das Gleiche gilt beispielsweise auch für die Rückmeldezahlungen für das nachfolgende Semester. Auf diese Weise umgeht man mögliche Probleme bei Nichteinhalten von Fristen.

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