Traumstudium Medizin – limitierte Studienplätze sind heiß begehrt

Traumstudium MedizinEin Studium der Medizin ist der Traum vieler Abiturienten, jedoch ist es nicht ganz einfach, einen der begehrten Studienplätze zu ergattern, da es mehr Bewerber als Studienplätze gibt.

Wer Medizin studieren möchte, muss die Voraussetzungen der Stiftung für Hochschulzulassung erfüllen und einige weitere wichtige Aspekte bei der Bewerbung berücksichtigen. Auch muss bedacht werden, dass die Stiftung für Hochschulzulassung die Plätze zentral vergibt. Zwar können Ortswünsche angegeben werden, eine Garantie, dass es an einem dieser Orte klappt, gibt es jedoch nicht.

Um überhaupt einen Studienplatz in Medizin zu erhalten, ist es grundsätzlich günstig, einen hervorragenden Abiturschnitt vorweisen zu können. Zwar gibt es keinen Beweis dafür, dass ein Abiturient mit einem Schnitt von 1,3 im Abi ein besserer Arzt wird als jemand, der nur eine 3,0 auf dem Abiturzeugnis stehen hat, trotzdem spielt die Note eine sehr wichtige Rolle bei der Vergabe der Studienplätze.

Um die Chancen auf einen der heiß begehrten und limitieren Studienplätzen zu erhöhen, ist die Teilnahme am Test für Medizinische Studiengänge (TMS) schon ein MUSS. Die Anmeldefrist beginnt i.d.R. Anfang Dezember und endet Mitte Januar. Der TMS ist ein spezifischer Studierfähigkeitstest und prüft das Verständnis für medizinische und naturwissenschaftliche Problemstellungen. Bei guten Ergebnis kann der Abi-Schnitt verbessert werden. Der Test ist nicht obligatorisch. Es gibt aber auch medizinische und zahnmedizinische Fakultäten an Hochschulen, die das Ergebnis des TMS bei der Bewerbung als ein Auswahlkriterium im Auswahlverfahren einsetzen. Man darf nur einmal am TMS teilnehmen.

Die Erfahrungen zeigen, dass es wichtig ist, sich vor dem Testtag (TMS) mit dem Testmaterial vertraut zu machen. Eine gute Vorbereitung gibt die notwendige Sicherheit. Es ist ein großer Vorteil, wenn man danach nicht nur weiß, wie der Testtag abläuft, sondern auch, welche Bearbeitungsstrategien bei den verschiedenen Aufgabengruppen hilfreich sind. Da es sich beim TMS nicht um einen Wissenstest handelt, werden keine fachspezifischen Kenntnisse vorausgesetzt. Zur Erprobung von neuen Aufgaben können im TMS sogenannte “Einstreuaufgaben” eingebaut sein, die nicht in die Wertung eingehen.

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