Wenn Haarausfall zum Problem wird

Haarausfall trifft nicht nur Männer, sondern verbreitet auch Frauen. Die Gründe und Ursachen dafür sind vielfältig. Circa ein Drittel der Deutschen leidet darunter, dass ihnen die Haare ausfallen, darunter Tausende von Frauen. Neben der Meinung, dass Haarausfall erblich bedingt ist, spielen aber auch Krankheiten verbunden mit der Einnahme von Medikamenten, Stress, ungesunde Ernährung und Umweltfaktoren eine Rolle.

Ursachen für Haarausfall

Am meisten verbreitet ist die Androgene Alopezie, wie der erbliche Haarausfall bezeichnet wird. Gesicherte Erkenntnisse für diese Art des Haarausfalls gibt es nicht, aber auslösend scheint eine vererbte Störung des Hormonhaushaltes und der Gene zu sein. Der Haarausfall beginnt in den meisten Fällen an der Stirn (Geheimratsecken) und am Scheitel. Diese Stellen erweitern sich mit der Zeit, bis die komplette Kopfoberseite kahl ist. Nur ein Kranz an den Seiten und am Hinterkopf bleibt erhalten. An diesen Stellen sind die Haarwurzeln unempfindlicher gegen diese Störungen.

Unter diesem weitverbreiteten erblichen Haarausfall leiden 30% der Männer im Alter bis 30 Jahre, 50% der Männer bis 50 Jahre und bei den 70-jährigen sind es 70%. Bei Frauen tritt der Haarausfall meist erst nach der Menopause auf.

Emotionaler oder physischer Stress kann die Toxische Alopezie auslösen. Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes, Operationen Infektionen der Kopfhaut, Medikamente, Chemotherapie oder Strahlentherapie sowie einige andere Krankheiten und mentaler Stress können die Ursachen für Haarausfall darstellen.

Der Haarausfall mit dem Namen Alopecia areata bezeichnet eine Störung der Haut. Dem Patienten fällt an den betroffenen Hautstellen das Haar aus. Meistens sind der Bart und die Kopfhaut betroffen. Überwiegend scheinen jüngere Menschen davon betroffen zu sein, welche eine Autoimmunerkrankung haben.

Bei der Alopecia universalis oder totalis beklagen die Betroffenen den Verlust sämtlicher Körperbehaarung einschließlich der Wimpern und Augenbrauen. Dieser Haarausfall wird auf eine psychische Erkrankung zurückgeführt. Die Haarfollikel sind dabei gesund, die Psyche ist nicht in der Lage, die Haare wachsen zu lassen.

Therapien bei Haarausfall

Wenn der Haarausfall zum Störfaktor wird, sollte auf jeden Fall ein Arzt zurate gezogen werden. Einige Arten von Haarausfall können mit Medikamenten oder der Umstellung bereits verordneter Medikamente behandelt werden. Beim erblich bedingten Haarausfall hilft eigentlich nur noch eine Haartransplantation. Allerdings ist eine solche Operation kostenpflichtig. Sie fällt in den Bereich Schönheitsoperationen bzw. kosmetische Chirurgie.

Eine sogenannte Eigenhaartransplantation ist ein Eingriff, welcher in der Regel ambulant mit einer örtlichen Betäubung durchgeführt wird. Bei diesem Eingriff wird dem Patienten ein Streifen der Kopfhaut mitsamt den Haaren aus dem Hinterkopf entnommen. Hieraus werden die Haarwurzeln entnommen und auf den haarlosen Stellen auf dem Kopf wieder eingepflanzt. Die so verpflanzten Haare fallen nach der Operation normalerweise erst mal aus, wachsen dann aber aus den eingepflanzten Wurzeln neu. Oft stellt sich ein sichtbarer Erfolg erst nach einigen Wochen oder Monaten ein.

Eine solche Operation ist in Deutschland immer noch ein recht teures Unterfangen. Aber in der Türkei, z.B. in Istanbul, werden diese Eingriffe um einiges günstiger angeboten. Harald Glööckler hat seine Haartransplantation in der Türkei durchführen lassen und berichtet, dass sie dort qualitativ besser und günstiger durchgeführt wurde als in Deutschland.

Wichtig in einem solchen Fall ist eine vorausgehende, ausgiebige Einholung von Informationen. Im Idealfall bezieht man die Dienste einer Deutschen Agentur, die Schönheitsreisen vermittelt. Diese Agenturen sind in der Lage zu sehr guten Preisen die komplette Reise zu organisieren. Novaesthetica zum Beisiel offeriert haartransplantationtuerkei.com die Hotelbuchung, die Organisation der Operation, das Hotel vor Ort und den Dolmetscher zu organisieren.

One thought on “Wenn Haarausfall zum Problem wird

  1. Hallo alle zusammen,

    also als aller erstes ist es ersteinmal unglaublich wichtig die genaue Ursache zu kennen bevor man mit irgend einer Art von Behandlung anfängt. Dadurch erspart man sich wirklich sehr viel Zeit, und auch Geld!

    Minoxidil (oder auch unter dem Markennamen Regaine bekannt) ist ein gutes Mittel um den erblich bedingten Haarausfall zu bekämpfen. Der Haarausfall wird solange aufgehalten wie man auch das Mittel einnimmt. Dieses muss man aber auch richtig anwenden, und man braucht auch ein wenig Geduld.
    Aber einem muss klar sein das wenn man das Mittel absetzt, einem die Haare wieder ausfallen werden.

    Und Finasterid gäbe es da auch noch, dies hat bei manchen aber ziemlich üble Nebenwirkungen.
    Ich würde deswegen es erst einmal Minox ausprobieren. Alle anderen “Wundermittel” thaugen in der Regel nichts, bei androgenetischen Haarausfall!

    Bei kreisrunden oder diffusen Haarausfall schaut es wieder ganz anders aus, dort würde ich aufjedenfall das eigentliche Problem bekämpfen und nicht den Haarausfall nur hinaus zögern.
    Das heist wenn einem Nährstoffe fehlen diese zu ergänzen, liegt eine Autoimmunerkrankung vor würde einen Arzt um Hilfe bitten..

    Und falls es mal nicht gleich klappen sollte, nicht gleich den Kopf hängen lassen.
    Es gibt für fast jedes Problem eine passende Lösung, man muss sie nur finden! 🙂

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