Wie erreiche ich eine gute Mitarbeiteranbindung?

Soft SkillsMit der absoluten Loyalität der Mitarbeiter steht und fällt der Erfolg eines Unternehmens.

Diese Aussage ist zwar unbestritten, doch sehr häufig eine Theorie, deren Praxisumsetzung bei vielen Firmen noch in weiter Ferne liegt.

Die erschreckende Anzahl von Menschen, die vom Burn-Out betroffen sind, spricht nämlich eine andere Sprache. Die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, der nicht immer auf wirtschaftlichen Notwendigkeiten basiert, sondern oft durch Mobbing herbeigeführt wird, die sprichwörtliche “Ellenbogenmentalität”, die sich Arbeitnehmer glauben, zu eigen machen zu müssen, wenn sie auf dem Arbeitsmarkt bestehen wollen, durchzieht heutzutage fast alle Unternehmen. Und, daran besteht auch kein Zweifel, dabei sind es gerade häufig die Chefs, die solche Zustände, ob bewusst oder unbewusst, herbei führen. Denn nicht immer ist der Boss, der sich in seinen Geschäften gut auskennt, auch geeignet, seine Angestellten “mit menschlichem Antlitz” zu führen.

Mit welchen Instrumenten kann nun eine gute Mitarbeiteranbindung erreicht werden, die nicht selten auch die Produktivität eines Unternehmens signifikant steigern kann?

Ein Teil der Lösung liegt sicherlich in einem guten Betriebsklima begründet. Denn dieses entscheidet letztlich darüber, ob eine Arbeit mit Freude oder Widerwillen erledigt wird. Ein offener Umgang untereinander, flache Hierarchien sowie eine transparente und stetige Kommunikation sind genauso wichtig, wie das Verhalten des Chefs oder der Führungskräfte hinsichtlich der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Denn, dies scheint jedoch noch nicht bei jeder Führungscrew angekommen zu sein, alle Menschen haben Bedürfnisse, Wünsche, Sorgen und Nöte.

Je größer die Bereitschaft ist, ein offenes Ohr für alle Belange zu haben, desto einfacher ist Menschenführung. Ein “Chef zum Anfassen” ist mit Sicherheit die bessere Alternative zu einem Unternehmer, der für die Belange seiner Angestellten kaum präsent ist und hinter verschlossenen Türen, durch eine Vorzimmerdame sorgsam abgeschirmt, seinen täglichen Geschäften nach geht.

Aber auch so genannte “Äußerlichkeiten” können einen positiven Wind in den Betrieb bringen. Von amerikanischen Unternehmern schon lange erkannt, kann beispielsweise das Unternehmens-T-Shirt mit dem Firmenlogo bedruckt oder bestickt, das Corporate Identity des Mitarbeiterstabes regelrecht in die Höhe schnellen lassen. Eine einheitliche Firmenbekleidung begünstigt das Gefühl der Betriebszugehörigkeit, die Angestellten fühlen sich einer “großen Familie” zugehörig und sind nicht selten stolz, ein Teil des Unternehmens zu sein und dies auch nach außen zu repräsentieren.

Konsequent durchgeführt, ist jeder “Gleicher unter Gleichen”, und die häufig auftretenden Neidfaktoren hinsichtlich teurer Garderobe des einen oder anderen Mitarbeiters entfallen völlig. Ein homogenes Firmenoutfit, das vom Chef und allen Angestellten getragen wird, begünstigt das Empfinden, dass jeder einzelne für den gesamten Geschäftserfolg Verantwortung trägt und stärkt die Wertigkeit der einzelnen Personen, einen wesentlichen Teil zur Zielerreichung der Firma beizutragen.

Dieses Empfinden hat dann auch einen direkten Einfluss auf die Mitarbeiteranbindung. Denn nichts begünstigt einen Unternehmenserfolg mehr, als wenn alle “an einem Strang ziehen” und damit einen bedeutsamen Gewinn für den Betrieb erzielen können.

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