Für’s Leben lernen wir! Aber wie lernt man richtig?

„Streng dich an, mach dir Notizen und lass dich nicht ablenken.“ Diese drei Punkte sind in etwas das Mantra für jeden Lernenden, das schon von klein auf in der Schule mitgegeben wird und oft bis ins Studium reicht. Dabei kann man schnell Gefahr laufen, sich einem Lernmodell anzupassen, das dem eigenen Lerntypus widerspricht.

Lernen lernen? Wie funktioniert das?

Jeder Mensch ist ein Individuum, das nach eigenen komplexen, manchmal rätselhaften Mechanismen funktioniert. Das gilt auch für das Wissen, das man sich im Laufe seines Lebens aneignet. Hat das Erlernen etwas mit der Herangehensweise an das Lernen an sich zu tun? Viele Forscher meinen: ja.

Längst ist erwiesen, dass ein Wechsel des Lernortes sehr erfolgversprechender ist. Hier kann man die verschiedenen Sinneseindrücke nutzen, um sie assoziativ mit dem Gelernten zu verknüpfen und später wieder abzurufen. Auch die Wirkung von Musik beim Lernen wurde lange Zeit unterschätzt. Und nicht nur Mozart, sondern auch Jazz oder Pop, genauer gesagt Rhythmus, Tempo, und Melodien, beflügeln beim Lernen und helfen dabei, Gelesenes besser zu verstehen und zu festigen.

Wer beim Lernen nicht weiterkommt und vielleicht noch nicht genau weiß welcher Lerntyp er ist, oder bei wem die Zeit drängt und es keine Ressourcen mehr gibt, kann sich einen Coach suchen, der zum Beispiel beim Ausarbeiten von Karteikarten hilft oder bei Gliederungen, die den Stoff übersichtlicher machen. Angebote gibt es zahlreich im Netz, eine gute Übersicht bietet zum Beispiel das Portal Lass-andere-schreiben.de

Welche Lerntypen gibt es und was bedeuten sie für den Lernerfolg?

Schon in der Schule gibt es sie: diejenigen, die die Augen links und rechts haben, an der Federmappe rumspielen und scheinbar nicht zuhören. Auf dem Weg vom Bus nach Hause dann ein ein flüchtiger Blick in den Hefter und trotzdem in der Klassenarbeit mit der Note 1 glänzen. Ist so etwas genetisch vorbestimmt? Nein, denn jeder Mensch hat einen bestimmten Zugang zu Informationen. Es gilt nur zu entdecken, zu welchem Lerntyp man zählt.

Der Visuelle

Grafiken, Bilder oder einfach Texte – dass sind Informationen, die der visuelle Lerntyp behält, Gesagtes kann er sich nur schwer einprägen. Unterstützt werden kann das Lernen mit Notizen, wie etwa Karteikarten, die im Lernprozess immer weiter reduzieren, bis man nur noch minimale Stichpunkte braucht.

Der Auditive

Das ist der oben beschriebene Hans-Guck-in-die Luft, der vor allem über das Gesagte lernt und dieses auch behält, ohne es schriftlich fixieren zu müssen. Solche Lerntypen bevorzugen zum Beispiel Audiodateien, um das Gelernte zu wiederholen – super beim Sport oder auf dem Weg zur Uni in der Bahn!

Der Kommunikative

Das Gelernte muss besprochen und diskutiert werden, bis es verstanden wurde – das kennzeichnet diesen Lerntyp. Übrigens sind das auch die Menschen, die laut vor sich hin lernen. Am besten in der Gruppe mit Gleichgesinnten.

Der motorisch Handelnde

Das sind Lerntypen, die auch sonst beim Sprechen sehr viel mit den Händen und dem gesamten Körper agieren. Sie sind immer in Bewegung, beim Lernen laufen sie oft in der Wohnung auf und ab oder gehen spazieren um das Wissen zu verstehen und zu festigen.

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