Wie sich Studenten für einen Auslandsaufenthalt richtig versichern

AuslandsversicherungenAufenthalte im Ausland werden für Studierende immer wichtiger. Die Zeiten, in denen man potentielle Arbeitgeber mit einem Inlandspraktikum begeistern konnte, sind schon lange vorbei. Heute müssen Studenten deutlich mehr bieten, je nach Berufsziel bleibt einem als Student gar keine andere Wahl, als ein Praktikum im Ausland zu machen oder zumindest ein Auslandssemester zu absolvieren.

Allerdings muss ergänzt werden, dass es noch nie so leicht gewesen ist, entsprechende Aufenthalte zu organisieren. Dank des Internets ist es möglich, passende Stellenausschreibungen, Studienplätze und Unterkünfte ohne großen Aufwand zu finden. Gerade weil es so leicht geworden ist, Auslandsaufenthalte so unkompliziert vorzubereiten, kommt es immer wieder vor, dass wichtige Dinge außer Acht gelassen werden.

Dies trifft ganz besonders für das Thema Versicherungsschutz zu. Wer einen Aufenthalt im Ausland plant, sollte seine Versicherungssituation prüfen und gegebenenfalls anpassen. Insbesondere bei der Krankenversicherung ist fast immer eine Anpassung erforderlich: Nur wenige Studenten verfügen bereits über einen Krankenschutz, der auch im Ausland gilt.

Etliche Studenten sind kostenbewusst und spielen deshalb mit dem Gedanken, auf den Krankenschutz im Ausland zu verzichten. Intelligent ist dies jedoch nicht, denn im Ernstfall kann der Versicherungsschutz ungemein wertvoll sein. Im Grunde geht es noch nicht einmal um die Übernahme von Arztkosten, die zum Beispiel beim Besuch der Sprechstunde entstehen. Hohe Kosten drohen bei Unfällen, die Krankentransport und Krankenhausaufenthalt nach sich ziehen – zumal man in einigen Ländern nur behandelt wird, wenn man einen Versicherungsschutz nachweisen kann.

Ein solcher Schutz ist übrigens viel günstiger erhältlich, als die meisten Studenten vermuten. Eine klassische Auslandskrankenversicherung bildet eine solide Basis und kostet meist keine 20 Euro im Jahr. Es kann lediglich sein, dass die Dauer des Aufenthalts angepasst werden muss: Einige Tarife bieten lediglich einen Schutz, wenn der Aufenthalt im Ausland nicht länger als sechs Wochen andauert. Gegen einen geringen Beitragsaufschlag lässt sich dieses Problem im Regelfall lösen.

Außerdem sollte man als Student im Ausland über den Schutz einer privaten Haftpflichtversicherung verfügen. Solch ein Schutz ist vergleichsweise leicht zugänglich und kostet bei guter Tarifwahl nicht mehr als 60 Euro im Jahr. Wer Glück hat, ist über die bestehende Privathaftpflicht ohnehin schon bei Auslandsaufenthalten abgesichert.

One thought on “Wie sich Studenten für einen Auslandsaufenthalt richtig versichern

  1. Dem kann ich nur zustimmen!! Ich halte den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung für einen längeren Auslandsaufenthalt auch für sehr wichtig. Verbringt man seinen Auslandsaufenthalt, beispielsweise im europäischen Raum, hat man Anspruch auf die medizinisch notwendigen Krankenleistungen, die auch jedem Einheimischen gewährt werden.Anders sieht dies aus, wenn der Auslandsaufenthalt außerhalb Europas verbracht wird. In dem Fall gewährt die Krankenkasse keinen Versicherungsschutz, sodass ein Krankheitsfall bei fehlender Auslandskrankenversicherung, den finanzielle Ruin bedeuten könnte. Fühlt sich eine Krankenversicherung in der Leistungspfllicht, ist auch nicht immer garantiert, dass sie im vorliegenden Fall auch einen Krankenrücktransport erstattet. Oftmals sprechen sich Krankenkassen nur bei medizinischer Notwendigkeit für einen Krankenrücktransport aus. Umso wichtiger erscheint der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung. Darüber hinaus sollte bei der Auswahl der Versicherung darauf geachtet werden, dass die Versicherung einen Rücktransport auch dann gewährt, wenn er medizinisch sinnvoll ist und nicht erst zur Notwendigkeit wird. Ferner sollte die Versicherung weltweit gültig sein.

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