Die diesjährige “women&work” macht ganz viel MINT

Erfolgreiche Ingenieurinnen oder IT-lerinnen sind heute zwar nicht mehr so selten, aber sie sind nach wie vor selten sichtbar

Auch in diesem Jahr gibt die women&work am 25. April on 10:00 bis 17:30 Uhr in Bonn den MINT-Berufen ein breites Forum, um gerade jungen Frauen zu zeigen, wie erfolgreiche Karrieren in der MINT-Branche aussehen.

Ambitionierte Frauen können Kontakte zu knapp 100 Top-Arbeitgebern knüpfen – darunter eine große Anzahl von Firmen aus dem MINT-Bereich, wie Air Liquide, BASF, Bayer, Bilfinger, BMW, BP, Bosch, Continental, Dell, Deutsche Telekom, GE, HARTING, HeidelbergCement, SAP, Siemens oder ThyssenKrupp. Wer sich gezielt auf die Gespräche mit den Unternehmen vorbereiten möchte, kann sich noch bis zum 20. April für vorterminierte Gespräche bei den ausstellenden Unternehmen anmelden.

„Ohne Frauen fehlt der Technik etwas. Das gilt ja leider auch noch für 2015, auch wenn sich schon deutlich sichtbar einiges zum Besseren verändert hat“, sagt Sylvia Kegel Vorstandsfrau beim deutschen ingeneurinnenbund e.V. „Wir sind seit vier Jahren auf der women&work und was uns ganz besonders gut gefällt ist, wie selbstverständlich die MINT-Berufe sich auf der women&work weiblich anfühlen.“ Der deutsche ingenieurinnenbund wird auch in diesem Jahr wieder eine Podiumsdiskussion moderieren. Passend zum Schwerpunktthema der women&work 2015 „Wertschöpfung Mensch“ hat das Ingenieurinnen-Netzwerk Expertinnen eingeladen, um über die Werthaftigkeit von Fachkenntnissen zu diskutieren.

Women-MINT-Slam

Und auch der Women-MINT-Slam hat schon Tradition auf der women&work. Elf MINT-Frauen haben in den letzten vier Jahren auf höchst inspirierende Weise gezeigt, wie wichtig es ist, die „richtigen Spielzüge und Werkzeuge“ einzusetzen, um in die Führungsetagen von Wirtschaft und Wissenschaft zu gelangen. „In den fünf Jahren ihres Bestehens ist die women&work zu einem Forum geworden, um das Potenzial ambitionierter Frauen im MINT-Bereich sichtbar zu machen“, sagt Christina Haaf, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit bei „Komm, mach MINT.“. „Ich freue mich darüber, dass wir diese sehr authentischen Einblicke in Karrierewege und Führungsstrategien mit dem diesjährigen Women-MINT-Slam fortsetzen können“

MINT und Wertschöpfung

MINT und Wertschöpfung liegen eng beieinander. Dessen ist sich Dr. Ulrike Struwe, Leiterin des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen, sicher. „Im MINT-Bereich zeigt sich, dass hochqualifizierte junge Frauen dazu beitragen, die Qualität von Forschung und Produktentwicklung voranzubringen.“

Doch nicht nur das. Auch der in vielen MINT-Bereichen zunehmende Fachkräftemangel zwingt die Unternehmen dazu, das vorhandene Potenzial an MINT-Fachkräften auszuschöpfen. „Der gravierende Fachkräfteengpass in den MINT-Branchen bedeutet für die deutsche Wirtschaft jährlich einen Wertschöpfungsverlust in Milliardenhöhe“, sagt Ralph Appel, Direktor des VDI – Verein Deutsche Ingenieure e.V. „Wir müssen daher vermehrt Frauen für MINT-Berufe begeistern, denn sie sind in den ingenieurwissenschaftlichen Berufen deutlich unterrepräsentiert.“

MINT- die wirksame Startrampe für den weiblichen Erfolg

Für die Attraktivität und Innovationsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland ist Vielfalt und Chancengleichheit von erfolgsrelevanter Bedeutung. Deshalb informieren auch die GI, Gesellschaft für Informatik, der Bitkom, und „MINT-Zukunft schaffen“ auf der women&work zu weiblichen Chancen in MINT-Berufen.

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